ist die Welt voll von Ignoranten und Egoisten. Und leider können wir oft nichts anderes tun, als sie zu ignorieren.
Eine traurige Erkenntnis an diesem Tag.
04.11.2009
29.10.2009
blickwinkelig
Habe ich mich Anfang letzter Woche noch erschreckt, als ich "Uni brennt" bei Facebook gelesen habe, so weiß zurzeit wohl jeder, dass es sich nur um einen schlauen Tag handelt, und nicht um einen pyromanischen Akt oder Unfall.
Worum es bei #unibrennt geht, will ich aber jetzt und heute nicht schreiben. Vielleicht widme ich den nächsten Blogeintrag diesem Thema und meiner Meinung dazu. Jetzt gibts "nur" Fotos...Die Demo von heute aus dem Blickwinkel einer Nicht-pfeiferin.

mehr gibts auf meinem neuen flickr-Account mind.wanderer
Worum es bei #unibrennt geht, will ich aber jetzt und heute nicht schreiben. Vielleicht widme ich den nächsten Blogeintrag diesem Thema und meiner Meinung dazu. Jetzt gibts "nur" Fotos...Die Demo von heute aus dem Blickwinkel einer Nicht-pfeiferin.

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18.10.2009
purer Egoismus
Bei den tausend Gedanken, die man täglich hat, sollte man doch wenigstens einen festhalten und aufschreiben, zum Beispiel hier in seinen Blog.
So könnte ich zum Beispiel über die unfreundliche Bewirtung im Royal Jazz Garden schreiben. Von dem arroganten Blick den ich erntete. Almdudler mit Wein vermischen? Outet man sich sofort als Alkohol-Banause, wenn man eine "Süße Mischung" oder "an Siaßn Spritza" bestellt? Und wenn ja, kann es dem unfreundlichen Gegenüber nicht egal sein, was ich mir in den Rachen stürze, solange ich den übertriebenen Preis bezahle?
Aber ich könnte natürlich auch über den wunderschönen Gesang des Portugiesen oben auf der Bühne schreiben. Könnte von seinem Talent erzählen, dass mich schon nach zwei Takten in einen berauschenden Zustand versetzte und mich ein zufrieden-mit-der-welt-und-allem Lächeln aufsetzen ließ. Oder von den versnobbten alten Menschen unten im Publikum. Vielleicht würde euch die Frau rechts von mir interessieren, die sich ausgelassen und locker zu der Musik gehen lässt, die inmitten der starren jazz-muss-liebhaber-weil-reich Leute als Grashalm unter Steinen im Wind tanzt.
Vielleicht erzähle ich euch aber von dem Kriegsfilm, den ich gestern sah, und der mich daran erinnerte, wie verdammt glücklich wir alle doch sein sollten.
Aber leider sind all diese Gedanken weder einzigartig noch neu. Sie sind ausgelutscht, tausendmal von anderen zuvor gedacht, verworfen, vergessen, aufgeschrieben - in schöneren, treffenderen und poetischeren Worten als ich das kann.
Doch was soll ich tun? Schreiben ist zwanghaft. Ich muss ohne Appetit essen. Muss auch bei berstendem Gestank früher oder später wieder einatmen und so muss ich euch eben von meinen Gedanken erzählen, ob ihr wollt oder nicht. Ich bin sie losgeworden, darum gehts, denn Schreiben ist purer Egoismus.
So könnte ich zum Beispiel über die unfreundliche Bewirtung im Royal Jazz Garden schreiben. Von dem arroganten Blick den ich erntete. Almdudler mit Wein vermischen? Outet man sich sofort als Alkohol-Banause, wenn man eine "Süße Mischung" oder "an Siaßn Spritza" bestellt? Und wenn ja, kann es dem unfreundlichen Gegenüber nicht egal sein, was ich mir in den Rachen stürze, solange ich den übertriebenen Preis bezahle?
Aber ich könnte natürlich auch über den wunderschönen Gesang des Portugiesen oben auf der Bühne schreiben. Könnte von seinem Talent erzählen, dass mich schon nach zwei Takten in einen berauschenden Zustand versetzte und mich ein zufrieden-mit-der-welt-und-allem Lächeln aufsetzen ließ. Oder von den versnobbten alten Menschen unten im Publikum. Vielleicht würde euch die Frau rechts von mir interessieren, die sich ausgelassen und locker zu der Musik gehen lässt, die inmitten der starren jazz-muss-liebhaber-weil-reich Leute als Grashalm unter Steinen im Wind tanzt.
Vielleicht erzähle ich euch aber von dem Kriegsfilm, den ich gestern sah, und der mich daran erinnerte, wie verdammt glücklich wir alle doch sein sollten.
Aber leider sind all diese Gedanken weder einzigartig noch neu. Sie sind ausgelutscht, tausendmal von anderen zuvor gedacht, verworfen, vergessen, aufgeschrieben - in schöneren, treffenderen und poetischeren Worten als ich das kann.
Doch was soll ich tun? Schreiben ist zwanghaft. Ich muss ohne Appetit essen. Muss auch bei berstendem Gestank früher oder später wieder einatmen und so muss ich euch eben von meinen Gedanken erzählen, ob ihr wollt oder nicht. Ich bin sie losgeworden, darum gehts, denn Schreiben ist purer Egoismus.
28.09.2009
THIS IS IT...
...das Ende und der Anfang.
Hoffnung gibt es immer - für E. Haider, der sich nichts mehr als Vertrauen wünscht; für Österreich, das seinen Frust falsch Luft gemacht hat; für Polanski, der wohl nicht mehr mit Konsequenzen gerechnet hatte; und für alle meine Mitstudenten, die heute nach 4 Monaten aus dem schönenen Traum, der Vorlesungsfrei(heit) heißt, erwachen müssen.
Aber man soll nicht so schwarzmalerisch schreiben, das verträgt keiner an einem Montag. Also wünsch ich Dir Erich Freundschaft, Dir Roman einen guten Anwalt, Dir Republik klügere WählerInnen und Euch Mitstudenten viele Tagträume vom vergangenen Sommer!
This was it...
Hoffnung gibt es immer - für E. Haider, der sich nichts mehr als Vertrauen wünscht; für Österreich, das seinen Frust falsch Luft gemacht hat; für Polanski, der wohl nicht mehr mit Konsequenzen gerechnet hatte; und für alle meine Mitstudenten, die heute nach 4 Monaten aus dem schönenen Traum, der Vorlesungsfrei(heit) heißt, erwachen müssen.
Aber man soll nicht so schwarzmalerisch schreiben, das verträgt keiner an einem Montag. Also wünsch ich Dir Erich Freundschaft, Dir Roman einen guten Anwalt, Dir Republik klügere WählerInnen und Euch Mitstudenten viele Tagträume vom vergangenen Sommer!
This was it...
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